Sharas Märchenwelt

Sharas Märchenwelt

Shara Whitfield hat einen Märchenband herausgegeben, weil sie sich eine Sammlung mit Märchen gewünscht hat, wie sie ihr immer von ihrem Großvater erzählt wurden. Daher sind viele Grimms Märchen drin, aber auch einige völlig Unbekannte aus aller Herren (und Damen) Länder.  Die liest man nicht überall, daher lohnt es sich schon deshalb, sich diese ungewöhnliche Sammlung zuzulegen. Der wichtigste Grund ist aber: es sind vier Märchen aus meiner Feder drin. Und die wurden tatsächlich bisher noch nie irgendwo veröffentlicht worden. Eines meiner Frühwerke zB. „Die Freggel und der Zauberer“, in dem ich ein wenig Terry Prattchetmässig einen Zauberer beschreibe, der ziemlich fies ist und Beamte und Vertreter nicht leiden kann. Sehr witzig, das Ganze. Aber auch ein eher düsteres und sarkastisches Märchen über einen unsterblichen Hofnarren. Sozusagen „Bruder Lustig für Gothic Fans“.  Mehr lesen

Die Diktatur der Frühaufsteher

Patakaustik „Schwarze Serie“ (Was ist die schwarze Serie?)

Gleich vorneweg: Frühaufsteher sind die Pest. Aber bevor ich nach Leibeskräften auf diese Spezies eindreschen werde, zunächst eine Definition: wer ist ein Frühaufsteher?

Ein Frühaufsteher (oder das weibliche Pendant, die FrühaufsteherIn) ist ein Mensch, der es liebt, morgens vor acht Uhr aus den Federn zu springen, aus welchen Gründen auch immer. Meistens tun sie es, um irgendwie die Welt zu erobern, doch dazu später. Wer bis um 8 Uhr schläft ist schon kein Frühaufsteher mehr. Und damit meine ich keineswegs die bedauernswerten Zeitgenossen, welche vor 8 Uhr aufstehen müssen, weil berufliche oder andere Umstände sie dazu zwingen, nein hier ist die Rede von jenen, die das gerne tun, die gar nicht anders können, weil ihre Natur es verlangt.

Das allseits bekannte Gegenstück dazu, ist der Langschläfer. Doch schon in diesem Terminus zeigt sich die Perfidie des Systems. Als würde der Frühaufsteher weniger schlafen, als würde der Nachtmensch länger in den Federn schnarchen. Dabei ist oft das Gegenteil der Fall: ein sogenannter Langschläfer hat häufig weniger Schlaf, als der zwanghafte Frühaufsteher, der ja meist beizeiten zu Bett geht. Es sollte also nicht Langschläfer heissen, sondern bestenfalls Spätaufsteher. Noch treffender wäre die Unterteilung in „Nachteulen“ und „Morgenhühner“. Denn die einen leben nach der Devise „Carpe noctem“ oder versöhnlicher, denn Nachteulen müssen sich stets verstellen „Carpe diem et ama noctem (Nutze den Tag und liebe die Nacht)“, während die Morgenhühner grimmig den Tag verwenden, um ihre Vormachtstellung auszubauen. Mehr lesen

Rael Wissdorf beim Autorensonntag

Vor einigen Jahren, genauer gesagt, im September 2015, hat Jasmin mich für ihren „Bücherleser“ Blog in ihrer Sparte „Autorensonntag“ interviewt. Ich wurde da zB gefragt, ob ich lieber roten oder grünen Wackelpudding mag. Aber auch sehr ernsthafte Dinge.

Hier ein kleiner Auszug:

EIN KURZPORTRAIT – INTUITIVE ANTWORTEN

Lieber…
….eBook oder gebundenes Buch?
Bezogen auf eigene Veröffentlichungen? Dann immer beides. Bezogen aufs Lesen? Dann bevorzuge ich inzwischen das eBook. Ich liebe zwar Bücher als Objekte in meiner umfangreichen Bibliothek (Bücher sind der schönste Zimmerschmuck), aber ich bin in die Jahre gekommen und meine Augen werden schlechter. Das eBook ermöglicht mir schlicht mehr Lesekomfort

…Hund oder Katze?
Ich hatte 3 Hunde in meinem Leben, aber viel mehr Katzen. Ich mag also beide sehr gern, würde letztlich aber wohl der Katze den Vorzug geben. Wobei Hunde gesünder sind (man muss an die Luft).

…Tee oder Kaffee?
Den größten Teil meines Lebens habe ich nur Tee getrunken, und zwar richtigen Tee, nicht diesen Teebeutelmist, der mit Containerdreck befüllt ist. Ich hatte einen Samowar, der lief nonstop. Doch seit ca. 15 Jahren gibt es die Senseo Maschine, daher bevorzuge ich jetzt Kaffee, aber nur, weil das bequemer ist.

…roter oder grüner Wackelpudding?
Grün, auf jeden Fall!

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Neu: Dire Revelations

Neu: Dire Revelations
Hawks Effect – Episode 2

Hawks Effect geht in die zweite Runde. Episode 2: Dire Revelations ist ab sofort überall im Buchhandel und als Kindle bei Amazon zu bekommen. Wie wir uns erinnern, ist Laurina inzwischen in einer Welt gelandet, die sie zunächst für eine Illusion hält. Das ändert sich, als ein Militär namens Gavrael sie gefangen nimmt und ihr eröffnet, dass sie in einer anderen Welt gelandet ist. Was Laurina partout für irgendeinen Trick hält und mutmasst, man habe ihr eine Art Matrix-Droge verabreicht. Doch sie kann nicht anders, als diese fremde Welt immer mehr als echt anzuerkennen.

Doch bevor sie lange darüber nachdenken kann, landet sie vom Regen in der Traufe. Was will Athena – eine grausame Göttin, die Arenakämpfe veranstaltet – von unserer schönen Heldin? Das kriegt ihr nur raus, wenn ihr sofort, auf der Stelle unten klickt und euch die neue spannende Folge besorgt. Aber dalli!

Episode 3 ist bereits in der Pipeline und lässt euch nicht lange Zeit zum Nachdenken.

Dire Revelations bei Amazon:

Kindle Ausgabe

Paperback

Ariel in der Tube

Über neuzeitlichen Aberglauben und Hokuspokus

Dieses Thema war lange fällig, betrifft es doch das patakaustische Weltbild in all seinen Facetten. Ein Patakaustiker ist in erster Linie eines: misstrauisch. Und alles, was im weitesten Sinne mit Esoterik zu tun hat verdient allertiefstes Misstrauen. Und man kann nicht oft genug über Leute spotten, die diesen ganzen Mist glauben. Es ist sogar die Pflicht eines jeden Patakausten, nach Kräften zu spotten und zu verhöhnen, denn nur so gelingt es uns vielleicht, die hartnäckigsten Esoterikspinner in die Enge zu treiben, auf dass sie sich schamhaft winselnd in die dunkelsten Ecken verkriechen.

Aber schauen wir uns in der Esoszene doch mal genauer um. Was ist eigentlich alles „Eso“? Das fängt ja schon beim Begriff selbst an. „Esoterik“ ist zunächst mal ein griechisches Wort, also ein Begriff aus einer Sprache, die kaum ein Esoteriker sprechen kann. Es gibt zwar auch griechige Esoteriker, die machen sich aber eher in der Finanzbranche breit. Esoterik bezeichnet eine Lehre oder gar Philosophie, die nur einem kleinen „inneren“ Kreis zugänglich ist. Wahres esoterisches Wissen ist demnach also keinesfalls frei verfügbar, sondern wird in kleinsten Zirkeln, unter der Hand, nur wenigen Eingeweihten zugewispert. Keinesfalls aber bei Amazon in der Bestseller Ecke verhökert. Damit haben wir die gesamte Esoterik ohnehin schon ad absurdum geführt, denn was unter dem Mäntelchen „Esoterik“ vertrieben wird, ist bestenfalls das exakte Gegenteil davon. Mehr lesen

Jack London – Die Zwangsjacke

Jack London – Die Zwangsjacke

The Star Rover (Die Zwangsjacke):
Astralwanderung im Strafvollzug

Dieser Essay erschien – zusammen mit einer Kurzbiographie, die hier ebenfalls gelesen werden kann – in einer Neuausgabe des Romans „Die Zwangsjacke“ im Axel Dielmann Verlag in einer Neuübersetzung der talentierten Uschi Gnade.

Von Reinhard Rael Wissdorf

Sah sie ihn mit runden, bewundernden Augen an, oder blickte sie skeptisch von der Seite? Sass sie ihm offen gegenüber oder verkroch sie sich hinter ihrem Notizblock und kaute an ihrem Bleistift, während sie ihm lauschte? Wir wissen nicht, was die junge Journalistin Sophie Treadwell am 28. Februar 1914 auf Jack Londons Ranch wirklich tat, als sie den berühmten Autor zu seinem neuen Romanprojekt interviewte. War sie gekommen, weil sie glaubte, von dem Sohn des bekanntesten Astrologen Amerikas und einer berüchtigten Spiritistin etwas bahnbrechendes über Reinkarnation zu hören? [1] Wenn ja, dann wurde sie enttäuscht, denn zu hören bekam sie dies: Mehr lesen

Jack London – Eine Biographie mehr

Jack London – Eine Biographie mehr

Das kurze Leben des Jack London

San Francisco war in den siebziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts auf ähnliche Weise eine Art „Flower-Power“ Metropole, wie hundert Jahre später in den sechzigern des zwanzigsten Jahrhunderts. Unzählige okkulte Gruppen, spiritistische Zirkel und selbsternannte Propheten, zudem gewagte soziale Gruppenexperimente und vollkommen neuartige Lebenskonzepte bildeten in dieser mehr als ungewöhnlichen Stadt für einige Jahre einen idealen Nährboden für die verschiedenen Spielarten menschlicher Koexistenz, bis die Rezession alles hinwegraffte. Mitten hinein in diesen Sog von Ideen und Konzepten gebar Flora Wellman am 12. Januar 1876 einen Sohn, den sie John Griffith nannte, und nach dem Namen des Erzeugers, mit dem sie in einer Art „wilder Ehe“ zusammenlebte: Chaney. William Henry Chaney, mehr als 20 Jahre älter als die kleinwüchsige Klavierlehrerin aus Massillon, Ohio, war zu dieser Zeit ein bekannter Astrologe, Journalist und Vortragsreisender, der eine Gruppe von (meist jüngeren) Adepten um sich geschart hatte. Die Verbindung zu Flora Wellmann war eine „amour fou“ eine jener verrückten „Lebensabschnittsgemeinschaften“ wie sie hundert Jahre später Gang und Gäbe waren. Die Vaterschaft erschien ihm als eine zu schwere und zweifelhafte Bürde, als dass er sich fröhlich dazu bekannt hätte. Im Gegenteil – er bestritt vehement irgendetwas mit dieser Geburt zu tun zu haben, behauptete von sich selbst impotent zu sein und wehrte sich gegen jede Verantwortung. Mit dem Erfolg, dass die ganze Geschichte durch die energische Flora in der Presse aufgerührt wurde, und Mr. Chaney nur noch die Flucht in den Norden blieb. Jack London erfuhr erst im Alter von zwanzig von der Existenz des leiblichen Vaters. Es war der Kriegsveteran John London, der kurze Zeit später dem Knaben seinen weltberühmten Namen gab, ihn großzog, ihm die Liebe zum Landleben einpflanzte, ihm leider aber auch allzu früh die Verantwortung für die Ernährung der vielköpfigen Familie übertrug. Mehr lesen

1. Virtueller Literaturcon mit Fleurissen

1. Virtueller Literaturcon mit Fleurissen

Im Rahmen von Küpers 1. Virtuellen Literaturcon in Second Life lesen Idril Amat und ich aus Fleurissen vor. Dazu habe ich mir etwas Besonderes einfallen lassen: den Blickwinkel der Unbeteiligten. Denn in diesem Roman habe ich das Stilmittel der „Überhöhung durch Aussenstehende“ viermal eingestreut, um dem Leser damit ein besonderes Vergnügen zu bereiten. Damit ist es auch möglich, diesen Roman ohne jede Vorkenntnis kennen zu lernen.

WANN: Am Samstag, 21. Oktober 2017 um 22:00 Uhr.
WO: In der virtuellen Welt „Second Life“ sowie in unserem Discord Auditorium.

Wir freuen uns sehr über regen Besuch.

Wer mit der virtuellen Umgebung von Second Life nicht klarkommt, kann gerne parallel dazu im Metaworlds Discord Leseraum lauschen. Die Lesung findet in beiden Medien statt.

Wie komme ich da hin?

Second Life runterladen und installieren. Danach diesen Link anklicken:
„Second Life – Brennendes Theater„. Das wars.

Hören im Discord

Hierzu einfach per Webbrowser unser „Auditorium“ aufsuchen und den gleichnamigen Channel betreten. Kopfhörer sind für beide Veranstaltungen zu empfehlen, Mikrophon (Headset) ist nicht unbedingt erforderlich. Die Chat Funktion kann in beiden Medien während der Veranstaltung gern genutzt werden.

Wir sind gespannt auf Euch!

Anhang: Das komplette Programm vom 20. bis 22. Oktober 2017 auf Küperpunks Blogspot.

 

Hawks Effect Episode II

Hawks Effect Episode II

Hawks Effect: Dire Revelations in der Produktion. Die Saga geht weiter!

Laurina befindet sich in einem fremden Universum – damit muss sie erstmal klarkommen. Doch viel Zeit zum Überlegen hat sie nicht, denn schon greifen schon wieder neue Kräfte nach ihr. Athena, undurchsichtige „Göttin“ und Chefin einer gnadenlosen Arena will sie als „Juggs“ gegen einen ihrer gepanzerten Helden antreten lassen bzw. verfüttern. Vorher aber lernt Laurina jemanden kennen, der ihr endlich mal erklärt, was Sache ist und wo sie sich befindet. Diese Eröffnungen bringen sie fast um den Verstand.

Hawks Effect: Dire Revelations: ab Ende September erhältlich.

Fleurissen Facebookseite

Fleurissen Facebookseite

Mein in Arbeit befindlicher Roman „Fleurissen“ verfügt nun über eine eigene Facebook Seite. Wenn alles klappt, wird der Roman Ende des Jahres, oder Anfang 2018 erscheinen.

Fleurissen ist die Geschichte des 11jährigen Cesare, der auf der Suche nach Hinweisen auf das Leben seiner Mutter ist. Fühlt er doch, dass es da ein Geheimnis gibt, welches stark mit seinen seltsamen Kräften zu tun hat, die er schon seit Geburt besitzt.

Sein Adoptivvater, Capitano Capobianco, ist zunächst nicht begeistert von diesem Vorhaben, begleitet den Jungen dann aber doch nach Florenz. Dort entdeckt Cesare dann „Die Geheime Welt“, und seinen ersten „Marcam“ – einem Marker in der Zeit, der ihm fast zum Verhängnis wird…

Hier geht’s zur Facebook Seite:
https://www.facebook.com/wissdorf6/