Drive the Wechselgeld Nüsse

Jeff. Ich heiße Jeff.

Wir haben uns in den letzten Patakaustik Beiträgen vornehmlich mit dem Sprachgebaren im normalen Umgang beschäftigt. Wird langsam Zeit, dass wir uns Spezialthemen zuwenden, die uns nicht minder auf die Nerven gehen. Ein herausragendes Sujet in welchem sprachlicher Nonsens recht häufig in freier Wildbahn anzutreffen ist, stellt natürlich die Werbebranche zur Verfügung. Wobei hier natürlich nicht nur sprachliche Kriterien untersucht werden sollen, sondern ganz allgemein alles, was uns in täglichen Werbesendungen auf die Palme treibt.

Theoretisch könnten wir uns dann ein ganzes Leben lang damit beschäftigen, denn die Werbedummheit ist unendlich. Daher wollen wir uns auf einige ganz subjektiv ausgewählte Beispiele beschränken.

Harz4-Empfänger, selbständige Nachtarbeiter und ungehorsame Teenager kennen das Nachtprogramm aus dem FF. Und ab einer gewissen Uhrzeit werden da fast nur noch einschlägige Erotik-Angebote beworben. Die unfassbar dümmlich geplärrten Nullhundertneunzig fümmunfümmzich-sexsex Slogans wollen wir hier gar nicht weiter erwähnen, denn dass diese sich nicht an das Gehirn oder gar Sprachzentrum des Zuschauers wenden, sondern an einige Etagen tiefer, wird selbst dem Dümmsten schnell klar. Das einzige Bonmot, welches es hier jemals über den Dunstkreis maßloser Flachheit herausgeschafft hat, dürfte der Spruch der Domina sein, die peitschenknallend skandierte: RUF.MICH.AN. Mehr lesen