Ein Missverständnis, ein heißer Motor – und schon steckt Privatdetektiv Jaroslav Koscinsky mitten in einer Höllenfahrt: Eine atemberaubende Eurasierin hält sein Auto für ein Taxi. Sekunden später jagt er ihr quer durch Frankfurt hinterher – und direkt in die Fänge der Yakuza.

Als die mysteriöse Frau nach Berlin flieht, folgt Koscinsky – und gerät in einen Strudel aus Killerkommandos, Krankenhauschaos und einem Whirlpool, der mehr Blut als Blasen produziert. Vom neonleuchtenden Osten der Ex-DDR bis zum brutalen Showdown im Hamburger Hafen: Nichts ist, wie es scheint – außer vielleicht der Sarkasmus.
SHABU ist ein knallharter, sarkastischer und vollkommen durchgeknallter Neo-Noir-Thriller – rasant, brutal und mit einem trockenen Humor, der sogar Chandler blass aussehen lässt.
Die Shabu Story:

Shabu war nicht mein erster Roman, aber mein erstes veröffentlichtes belletristisches Werk. Ich brauchte etwa ein Jahr, um ihn zu schreiben, dann schickte ich ihn interessehalber ans „Hessische Literaturbüro“ in Frankfurt am Main, wo ihn ein gewisser Henning Boetius las, seines Zeichens erfolgreicher Autor beim Eichborn Verlag. Er war sehr angetan von meinem Action Krimi und vermittelte den Kontakt zum Cheflektor, der mit mir eine eigene Krimireihe eröffnen wollte. Was dann geschah, war Schicksal: als ich zur Vertragsunterzeichnung erschien, wurde mir lapidar mitgeteilt, dass eben jener Lektor in der Nacht Suizid begangen hatte. Und Vito von Eichborn gefiel der Krimi zwar auch, aber er hatte andere Dinge im Kopf. Heute weiß ich, dass er bereits in Verkaufsverhandlungen mit Lübbe stand. Darüber vergass er mich einfach.

Nun, Shabu bekam erst fast neun Jahre später eine erneute Chance, als meine geschätzte Kollegin und Freundin Sylvia Englert mir sagte, der Elefantenpress Verlag suche Krimi Autoren. Und da erschien er dann auch.


