Jack Abbotts Schatz
Erzählungen

Jack Abbotts Schatz versammelt eine Auswahl längerer Erzählungen aus verschiedenen Schaffensphasen.
Im Gegensatz zu den sehr kurzen Texten, die in Bombay Business zusammengefasst sind, handelt es sich hier um deutlich umfangreichere Geschichten – oft an der Grenze zum Kurzroman. Sie stehen für sich, entfalten eigene Welten und folgen jeweils einer eigenen inneren Logik.
Enthalten sind unter anderem:
- die Titelgeschichte „Jack Abbotts Schatz“
- „Das weiße Kreuz des Meeres“
- „Das Spukhaus am Bodensee“
- „Wandler“
- „Arme Ritter“
Ergänzt wird der Band durch ausgewählte kürzere Texte, darunter die preisgekrönte Erzählung „Die Wanne“, die auch in einem deutschen Schulbuch veröffentlicht wurde.
Die Geschichten bewegen sich bewusst zwischen den Genres:
Seeabenteuer, Science-Fiction, Spukgeschichte, Märchen, historischer Krimi, leiser Horror – und immer wieder auch eine Spur von Ironie.
Es geht um ein Meeresungeheuer mit fragwürdigen Gewohnheiten, um einen Kartenspieler, der sich auf ein Spiel mit dem Teufel einlässt, um ein Haus am Bodensee, in dem die Vergangenheit nicht zur Ruhe kommt, um einen Weltenspringer, einen Zauberer, ein indisches Mädchen – und um Figuren, die sich in Situationen wiederfinden, aus denen es keine einfachen Auswege gibt.
Trotz aller Unterschiedlichkeit verbindet die Texte eines:
Es sind Geschichten über Schicksale – erzählt mit einem leichten Augenzwinkern, aber nie ohne Ernst.
Bombay Business
Kurzgeschichten

Bombay Business versammelt 23 Ultrakurzgeschichten – manche so knapp, dass sie kaum länger wirken als ihr Titel.
Diese Texte sind Momentaufnahmen: kleine Szenen, Beobachtungen, absurde Gedankenblitze. Sie eignen sich für die U-Bahn, für Wartezimmer – und im Zweifel auch für kurze Raumflüge.
Stilistisch ist der Band bewusst uneinheitlich. Einige Geschichten erinnern an den rauen Ton von Bukowski, andere an die leise Irritation eines Paul Auster, wieder andere an den erzählerischen Zug eines Jack London – und manche schlicht an Loriot oder Kishon.
Enthalten sind unter anderem:
- die preisgekrönte Titelgeschichte „Bombay Business“
- die nervenaufreibende Gerichtsvollzieher-Trilogie
- sowie zahlreiche weitere Texte, die sich mit den großen und kleinen Absurditäten des Lebens beschäftigen
Ob es um seltsame Begegnungen, alltägliche Katastrophen oder die überraschend besten Pilze geht – zu fast jedem Thema findet sich hier eine Geschichte.
Rebellion 23 – Ein Abenteuer aus Rikas

Styx, ein Proktor aus Zorbejd, erhält einen Auftrag, der sich schon bald als alles andere als gewöhnlich erweist.
Im Süden des Reiches hat sich eine Rebellion formiert – ihre Anhänger beherrschen die Kunst der Selbstentzündung. Wer sich ihnen entgegenstellt, geht in Flammen auf. Gemeinsam mit seinem Team macht sich Styx auf den Weg nach Montalbaan, um den Aufstand niederzuschlagen.
Doch nichts verläuft wie geplant.
In der Stadt stößt er auf eine Wirklichkeit, die sich jeder einfachen Erklärung entzieht: rätselhafte Hinweise in einer alten Bibliothek, fanatische Attentäter, die mehr zu wissen scheinen, als sie sollten – und Tibor Flaussig, ein Archivwalter, dessen Wahnsinn vielleicht weniger zufällig ist, als es den Anschein hat.
Die Spur führt tief unter die Stadt, in die Katakomben von Montalbaan. Dort stößt Styx auf eine Wahrheit, die alles infrage stellt, woran er bislang geglaubt hat.
Rebellion 23 ist ein ebenso spannender wie eigenwilliger Steampunk-Roman aus der Welt von Yanthalbor – jener Welt, die später in Yanthalbor – Die Kammern der Könige weiter ausgearbeitet wurde. Die Handlung spielt jedoch mehrere tausend Jahre nach den Ereignissen des ursprünglichen Romans.
Entstanden ist diese Geschichte als erstes kollaboratives Projekt gemeinsam mit J. C. Lotter. Absatz für Absatz im Wechsel geschrieben, entwickelte sich daraus nicht nur ein eigenständiger Roman, sondern auch der Keim für eine größere Welt, die später weiterwachsen sollte.
Downtown
Kriminalroman
Downtown entstand als letzte gemeinsame Arbeit von J. C. Lotter und mir – und wurde im Emons Verlag veröffentlicht.
Geschrieben haben wir den Roman an einem Ort, der kaum besser hätte passen können: in einem Wohnturm aus dem 12. Jahrhundert, hoch über der kleinen ligurischen Stadt Cipressa. Eine Umgebung voller Geschichte, Schatten und Geräusche, die nachts ein Eigenleben entwickeln.
Lotter nutzte das weidlich aus und streifte regelmäßig durch den Turm, um meine – durchaus vorhandene – Gespensteranfälligkeit zu testen. Ich wiederum hielt mich lieber an etwas Berechenbares und baute parallel Städte in Sim City. Zwei sehr unterschiedliche Herangehensweisen, die sich letztlich auch im Ton des Romans wiederfinden.
In der Frankfurter Innenstadt häufen sich rätselhafte Gebäudeeinstürze. Hauptkommissar Driessen steht vor einem Fall, der sich jeder einfachen Erklärung entzieht. Zufall scheint hier keine Rolle zu spielen – doch welches Muster steckt dahinter?
Zur gleichen Zeit gerät der exzentrische Privatdetektiv Morbius in eine ganz andere, nicht weniger bizarre Angelegenheit: das Verschwinden einer Leiche. Als sich beide Spuren kreuzen, beginnt eine Zusammenarbeit, die ebenso unerquicklich wie unvermeidlich ist.
Gemeinsam folgen Driessen und Morbius den Hinweisen durch eine Stadt, deren Architektur mehr verbirgt, als sie preisgibt. Vom Glockenstuhl des Frankfurter Doms bis hinab in die Katakomben der Kanalisation entfaltet sich eine düstere Geschichte, in der sich Vergangenheit, Planung und menschliche Abgründe auf unheilvolle Weise verbinden.
Die Jagd führt sie nicht nur durch die Stadt – sondern auch an die Grenze zwischen Kontrolle und Chaos.
Downtown ist ein eigenständiger Roman und steht in keinem direkten Zusammenhang mit anderen Werken.


